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Die Osterinsel liegt etwa 3600 Kilometer westlich der Küste Chiles und 2.250 Kilometer entfernt von der nächsten bewohnten Insel mitten im Pazifischen Ozean. Sie ist eine der einsamsten Gegenden unserer Erde. Um 350 n. Chr. verschlug es erstmals Menschen auf das felsige Eiland. Es waren Polynesier, die sich mit einfachen Segelbooten auf die Suche nach einer neuen Heimat begeben hatten. Für die nächsten 1.300 Jahre lebten sie völlig abgeschnitten von der Außenwelt auf ihrer Insel "Rapa Nui", was soviel heißt wie "großer Stein". Die 20.000 Insulaner entwickelten eine ganz eigene Kultur, die uns heute viele Rätsel aufgibt.

Rätselhafte Moais

Rings um die Insel stehen am Rande der Steilküste über 600 riesige Steinfiguren, die so genannten Moais. Die allermeisten sehen sich zum verwechseln ähnlich: sie haben einen riesigen, langgezogenen Kopf mit scharfkantigem Kinn, tiefe Augenhöhlen und sehr lange Ohren.
Es muss sehr viel Mühe gemacht haben, die zwischen 6 und 21 Meter hohen Figuren mit einfachsten Werkzeugen aus dem Tuffstein des Insel-Vulkans zu meißeln und dann zum Kilometer entfernten Inselrand zu transportieren. Mit dem Rücken zum Meer wurden sie dann auf Sockel gehievt und aufgestellt.

Die Moais entstanden wohl etwa ab 1400 n. Chr. Doch warum wurden sie gebaut? Und warum wurden sie von den Inselbewohnern umgestürzt?

Es gibt nur Theorien. Einige Wissenschaftler vermuten, dass die Statuen die Bewohner der Insel beschützen sollten. Dabei gab es einen Wettkampf der verschiedenen Stämme der Inselbewohner um die mächtigste Statue. Die Herstellung und Aufstellung verbrauchte aber immer mehr Holz - bis es schließlich keinen einzigen Baum mehr auf der ganzen Insel gab. Selbst heute gibt es keine wilden Bäume auf der Insel. Ohne Holz konnten die Inselbewohner aber auch keine Schiffe mehr bauen, mit denen sie fischen gehen konnten. Eine schlimme Hungersnot brach aus. Da die Menschen so verzweifelt waren und glaubten, die Ahnen hätten sie verlassen, stürzten sie die Statuen um. Andere Moais blieben unfertig einfach liegen und gerieten in Vergessenheit.

Mutige Vogelmänner

Auf Rapa Nui gibt es eine 300 Meter hohe, sehr steil abfallende Klippe und davor eine kleine Insel, auf der Fregattvögel brüten. Dort hat man in den Stein gehauene Abbildungen von Vogelmännern gefunden - halb Mensch, halb Fregattvogel. Einige Wissenschaftler haben versucht, die Geschichte der Vogelmänner nachzuvollziehen. Sie meinen, dass ab etwa 1500 n.Chr. die Krieger in den Eingeborenenstämmen immer mehr Macht bekamen. Jedes Jahr suchten sie in einem Wettkampf den mutigsten Krieger aller Stämme, der sie dann für ein Jahr anführte. Im Frühjahr mussten junge Männer eines jeden Stammes die Klippen hinabsteigen und dann zur vorgelagerten Insel schwimmen. Wer das erste Ei der Schwarzen Seeschwalbe fand und es heil zurück brachte, war Sieger des Wettkampfs - und damit der höchste Krieger aller Stämme. Ein Film von Regisseur Kevin Costner erzählt die spannende Geschichte der Vogelmänner Rapa Nuis. Ob sich alles aber auch wirklich so zugetragen hat, bleibt eine Vermutung.

Die Entdeckung der Osterinsel

Nach vielen Jahrhunderten, in denen die Inselbewohner dachten, sie seien die einigen Bewohner der Erde und lebten am Nabel der Welt, verirrten sich holländische Seefahrer auf die Insel. Am Ostersonntag des Jahres 1722 landete der niederländische Admiral Jakob Roggeveen an der Steilküste. Er wurde von "nakten Wilden" freundlich begrüßt. Doch noch vor seiner Abreise starben ein Dutzend Eingeborene. In den folgenden Jahren überfielen "zivilisierte" Europäer immer wieder die Insel. Die Eingeborenen wurden gejagt, entführt und als Sklaven verkauft. Außerdem brachten die Fremden Krankheiten mit, denen viele Eingeborene zum Opfer fielen. Im Jahr 1870 waren von den einst 20.000 Insulanern nicht einmal mehr 200 übrig.

Im Jahr 1888 wurde die Osterinsel dann von Chile in Besitz genommen. Die Chilenen verpachteten die Grundstücke auf der Insel an Schafzüchter. Die Eingeborenen wurden von den neuen Herren als Leibeigene im eigenen Land gehalten. Sie mussten für die Schafzüchter arbeiten und lebten hinter Stacheldrahtzäunen. Erst 1965 erhielten sie chilenische Ausweise und Bürgerrechte.

Heute leben 2770 Einwohner auf der Osterinsel. Die meisten leben in Dörfern im Westen der Insel. Jobs finden sie vor allem im Tourismus, auch wenn der Inselflughafen nur selten angeflogen wird. Für die Touristen wurden ab den fünfziger Jahren auch einige der Moais wieder aufgerichtet.


 
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